Vor dem Dickbeschichtung auftragen schließt man eventuell offene Fugen mit Mörtel. Die Mörtelreste werden nach dieser Arbeit sorgfältig entfernt. Beim Dickbeschichtung auftragen muss dafür gesorgt werden, dass der Untergrund sauber, saugfähig, trocken und tragfähig ist.
Im Anschluss von der Wand zum Boden wird eine Hohlkehle ausgebildet. Damit der Mörtel besser haftet, feuchtet man die Stelle mit einem Quast an.
Nun wird der Mörtel mit der Kelle in einzelnen Batzen aufgetragen.
Nachdem die Hohlkehle mit einem Kunststoffrohr abgezogen wurde, ist ein runder Übergang entstanden.
Am Übergang zwischen dem Untergrund und dem Mörtel streicht man die Anschlussstelle mit einem feuchten Pinsel glatt.
Bitumen-Anstrich mit Wasser verdünnen und vollflächig auftragen. Der Voranstrich muss etwa 24 Stunden trocknen.
Das Dickbeschichtung auftragen geschieht mit einem Glätter. Je nach Feuchtigkeit geht man unterschiedlich vor.
Wenn man es mit Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendem Wasser zu tun hat, reicht beim Dickbeschichtung auftragen eine Lage aus. Die Trockenschichtdicke muss dabei mindestens drei Millimeter betragen.
Bei Grund-, Stau- oder Schichtwasser muss man beim Dickbeschichtung auftragen mit zwei Lagen arbeiten. In zwei Arbeitsgängen wird dabei jeweils eine vollflächige Gewebeeinlage gearbeitet. Die Trockenschichtdicke muss in diesem Fall mindestens vier Millimeter betragen.
Nach dem Dickbeschichtung auftragen zieht man die Hohlkehle noch einmal mit einer Zungenkelle glatt.
Während Bitumenkleber vor allem zum Verkleben bitumenhaltiger Bahnen verwendet wird, kommt Bitumendickbeschichtung vorwiegend zur Abdichtung von Böden gegen von unten eindringende Feuchtigkeit zum Einsatz. In solchen Fällen empfiehlt sich das Dickbeschichtung auftragen besonders zur Abdichtung.

Weber.tec 920 Bitumendickbeschichtung 2K wird vor allem für die erdberührte Abdichtung im Außenbereich verwendet. Das Produkt kann Risse überbrücken und ist äußerst flexibel. Es ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl auf mineralischen Untergründen als auch bei Bodenfeuchte verwendet werden. Zum Einsatz bei nichtdrückendem und aufstauendem Sickerwasser eignet sich Weber.tec 920 ebenfalls hervorragend. Man kann das Produkt auf Materialien wie Kalksandstein, Ziegelstein, Betonstein, Beton, Porenbeton, Putz oder Estrich verwenden.
Besonders bei der Kellerabdichtung hat sich der Werkstoff Bitumen gut bewährt. Er verfügt über Vorteile wie eine hohe Elastizität, Wärmebeständigkeit und Langlebigkeit. Diese Eigenschaften kommen vor allem bei bestehender Feuchtigkeit zum Zuge.