Haben Sie Schäden am Mauerwerk Ihrer Immobilie festgestellt, sollten Sie eine Mauerwerksanierung durchführen. Die Mauerwerksanierung sollte zur Folge haben, dass Feuchtigkeitsschäden entfernt werden. Meist treten diese Schäden durch Wasser und gelöste Salze auf.
Gründe sind oftmals eine mangelhafte Abdichtung unter der Erdoberfläche oder aber im Sockelbereich. Auch ein defektes Dach kann zu feuchten Gemäuern führen.

Die Dämmwirkung des Gemäuers wird durch vermehrte Feuchtigkeit sehr stark beeinträchtigt. Ein Anstieg der Heizkosten ist das unschöne Resultat, das sich im Portmonee widerspiegelt.
Darüber hinaus ist Feuchtigkeit an den Wänden oftmals der erste Schritt zu einem lästigen Schimmelbefall, der sogar zu Krankheiten und Allergien führen kann – vor allem bei Allergikern und kleinen Kindern.

Bevor Sie mit der Mauerwerksanierung an Ihrem Gebäude beginnen, verschaffen Sie sich einen genauen Überblick über die Schäden – besonders darüber, weshalb die Schäden aufgetreten sind. Je nachdem, woher die feuchten Stellen kommen, gibt es diverse Arten das Mauerwerk zu sanieren.
Sind Sie unsicher, ob Sie die Mauerwerksanierung selbst stemmen können, fragen Sie einen Fachmann um Rat. Dieser kann die Mauerwerksanierung nicht nur professionell umsetzen, sondern Sie auch vorab über sinnvolle Maßnahmen informieren, die Sie selbst ausführen können.
Empfehlenswert ist es, im Rahmen Ihrer Mauerwerksanierung die sogenannte Horizontalabdichtung zu erneuern. Mit einem Abstand von rund 10 Zentimetern bohren Sie Löcher mit einem Durchmesser von ca. einem Zentimeter in die beschädigte Wand.
Je nach Dicke der Wand wählen Sie die Tiefe des Bohrloches aus. Nun bohren Sie eine zweite Reihe Löcher. Wo? Mittig, wenige Zentimeter über der ersten Reihe.
Bei Wanddecken sind zusätzliche, senkrechte Bohrungen von Nöten.

Vermeiden Sie ein Ausdringen von Flüssigkeit aus den gebohrten Löchern. Hierzu nehmen Sie ein spezielles Klebeband zur Hilfe. „Stopfen“ Sie die Löcher und füllen Sie Abdichtung nach, bis das Mauerwerk gesättigt ist.
Lassen Sie die Löcher zwischen den Bearbeitungen immer mehrere Stunden oder gar Tage ruhen. Am Ende der Mauerwerksanierung verschließen Sie die Löcher mit Bohrlochschlämme.