Estrich auf Fußbodenheizung
Estrich auf Fußbodenheizung
Aufbau und Verlegung Estrich mit Fußbodenheizung
Heizestrich ist ein schwimmender Estrich, der entweder in oder unterhalb der Lastverteilungsschicht mit Heizelementen für die Raumheizung versehen ist. Nach Lage der Heizelemente werden Heizestriche in die drei Audführungen unterteilt:
Bauart A für nass verlegte Systeme
Das Heizelement ist im Estrich eingebettet. Mit gut wärmeleitenden Heizestrichen sind bei dieser Bauart ideale Wärmeabgabewerte zu erreichen. Das ist die häufigste Bauart des Estrich mit Fußbodenheizung im Wohnungsbau.
Bauart B für trocken verlegte Systeme
Das Heizelement liegt unter dem Estrich in bzw. auf der Dämmschicht. Wichtig ist eine geeignete Wärmeabgabe zum Beispiel durch Leitbleche an den Estrich. Bei dieser Bauart sind Bewegungsfugen einfach herzustellen, da sie an keiner Stelle auf Heizelemente treffen. Das System kann mit einem Estrichplatten kombiniert werden.
Bauart C für nass verlegte Systeme
Das Heizelement liegt in einem Ausgleichestrich, der durch eine zweilagige PE Folie vom lastverteilenden Estrich getrennt ist. Die Dicke des Ausgleichestrichs muss mindestens 20 mm größer sein als der Durchmesser der Heizelemente. Die Estrichnenndicken oberhalb der Trennlage richten sich nach den Anforderungen für unbeheizt schwimmende Estriche nach DIN 18560-2. Die Fugen können frei verlaufen. Diese Bauart des Estrich mit Fußbodenheizung wird in Lagerhallen, Öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern und Gebäuden mit erhöhten Lastenanforderungen verwendet.
Übersicht Estrich Aufbau:
- Verbundestrich
- Estrich auf Trennlage
- Schwimmender Estrich
- Heizestrich
- Estrichplatten und Trockenestrich
In der Kategorie » Estrich sind alle Estrich Produkte
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Aufbau Estrich mit Fußbodenheizng Geeignet sind alle Bauarten mit maximal 55°C Systemtemperatur. An allen aufgehenden Bauteilen ist ein Randstreifen anzubringen, der mindesten 5 mm Bewegung zulässt. Bei Systemen die aufschwimmen können, ist der Estrich zweilagig zu gießen. Mindestrohrüberdeckung 40 mm nach DIN 18560, Teil 2. |
Normen und Prüfungen zum Estrich mit Fußbodenheizung
- DIN 18560 Teil 2: Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten (schwimmende Estriche)
- DIN EN 1264-4: Fußbodenheizung - Systeme und Komponenten
- DIN EN 13813 Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche, Eigenschaften und Anforderungen
- DIN EN 13318 Estrichmörtel und Estriche - Begriffe
- Merkblatt „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen”
Estrich mit Fußbodenheizung verlegen
In Heizestrichen können entweder Warmwasserrohrsysteme aus Metall- oder Kunststoffrohren oder Elektroheizsysteme aus Heizmatten oder Heizkabeln zur Ausführung kommen. Die Temperatur des Heizelementes ist abhängig von der gewünschten Oberflächentemperatur, der Bindemittelart des Estrichs, der Estrichdicke sowie der Art des Bodenbelags. Sowohl bei Warmwasser Fußbodenheizungen als auch bei Elektro Fußbodenheizungen darf die mittlere Temperatur im Bereich der Heizelemente im Estrich bei Gussasphaltestrichen 45°C, bei Calciumsulfatestrichen und Zementestrichen 55°C jedoch nicht überschreiten.
Dämmstoffe unter Heizestrichen dürfen maximal eine Zusammendrückbarkeit von 5 mm aufweisen. Bei elektrischer Beheizung muss die obere Dämmstofflage kurzzeitig gegen Temperaturen von 90 °C beständig sein.
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Abdichtung des Untergrundes mit Dichtschlämmen gegen Aufsteigende feuchtigkeit. |
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Dämmung des Untergrundes mit XPS Dämmplatten und mit angebrachtem Randstreifen. |
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Aufbringen der Dämmplatten mit Heizrohre der Fußbodenheizung. |
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Fertiger Estrich mit Fußbodenheizung. |




