Oftmals werden Natursteinbeläge falsch gereinigt, indem nicht geeignete Reinigungsmittel zum Einsatz kommen.
So sollten beispielsweise filmbildende Reinigungsmittel wie Seife, Spülmittel und ähnliches nicht zum Einsatz kommen beim Naturstein reinigen. Durch solche ungeeigneten Reinigungsmittel kann zum einen die Optik des Natursteins beschädigt werden (zum Beispiel durch einen öligen Glanz oder unregelmässige Verfärbungen durch ungeeignete Inhalte wie Farbstoffe, künstliche Glanztrockner in Seifen und Spülmitteln), zum anderen kann aber auch die notwendige Rutschfestigkeit verloren gehen. Desweiteren können sogar durch solch ungeeignete Mittel die natürlichen Poren im Stein verschlossen werden und die„Atmungsaktivität“ der Natursteinbeläge auf Dauer eingeschränkt werden. Somit kann der Belag nach Wassereinwirkung nicht richtig, oder nur zeitversetzt, abtrocknen. Das Risiko für Verfärbungen und Folgeschäden ist somit immens gestiegen.
Säurehaltige Reiniger (oft Bad-, Küchen-Essig-oder auch Allzweckreiniger) sind auf Natursteinbelägen sehr kritisch. Bei vielen Natursteinsorten stellen diese Reiniger ein Problem dar, denn einige Minerale sind nicht vollkommen säureresistent.

Ungeeignete Dichstoffe können an Natursteinen Randzonenverschmutzungen verursachen. Grund dafür ist das Auswandern von Bestandteilen in die poröse Struktur des Steins. Für diesen Fall gibt es OTTOSEAL® StainEx, die Randzonenentfettungspaste von OTTO, die Marmor und Naturstein, an denen Randzonenverschmutzung aufgetreten ist, wieder entfettet.
| Den Dichtstoff mechanisch vollständig aus der Fuge entfernen. |
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| OTTOSEAL StainEx auf die zu reinigende Fläche auftragen. |
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| Die Paste mit einer Bürste in die zu reinigende Fläche einarbeiten. Danach erneut OTTOSEAL StainEx aufbringen. |
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| Mit einer Spachtel die Paste gleichmäßig verteilen, wobei eine Auftragstärke von min. 5 mm erreicht werden muss. |
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| Nach der vollständigen Trocknung der Paste (ca. 12 Std.) den verbleibenden Feststoff mit einem Besen abkehren oder absaugen. |
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| Nach der Reinigung dürfen keine dunklen Flecken mehr sichtbar sein. Tief liegende Verschmutzungen durch zweiten oder dritten Auftrag entfernen. |
Wirft man einen Blick in die einschlägige Fachliteratur zum Thema „Natursteine“, so sucht man Informationen zur Verfugung meist vergebens. Und das, obwohl die fachgerechte Verfugung Abschluss und qualitative Sicherung der mühsamen Verlegearbeit ist. Die fehlerhafte Verfugung oder die Verfugung mit den falschen Materialien macht nicht nur die getane Arbeit zunichte, sondern sorgt zusätzlich für nicht abschätzbare Folgekosten, die durch Reklamationen, Reinigung oder gar Beschädigung entstehen können.
50 Millionen Jahre und mehr haben Natursteine für ihre Entstehung gebraucht. Ein falscher Dichtstoff kann diese Arbeit der Natur in kurzer Zeit zunichte machen.
Schutz und Schönheit
Die Verfugung von Natursteinen unterscheidet sich deutlich von anderen Verfugungsaufgaben. Grund dafür sind einerseits extreme Einsatzbereiche und andererseits verschiedenste Materialeigenschaften, die es zu beachten gilt. Neben rein ästhetischen Aufgaben, die der Naturstein-Dichtstoff zu erfüllen hat, muss er Stein und Unterkonstruktion vor eindringendem Wasser und Chemikalien zuverlässig und auf Dauer schützen.
Gefahr durch ölhaltige Weichmacher
Ein Nachteil vieler herkömmlicher Silicone ist der Anteil an ölhaltigen Weichmachern, die durch Wärme und /oder Druck in die Randbereiche des Steines wandern, wo sie hässliche und inakzeptable Ränder hinterlassen.
Physikalische und chemische Beanspruchung
Weiters zu erwähnen sind die rein technischen Anforderungen, die der Naturstein-Fugendichtstoff dauerhaft erfüllen muss: Dazu gehören die hohe UV-Beständigkeit, die sichere Haftung auf unterschiedlichsten Materialien, die Flexibilität unter Druck und bei Zug sowie die hohe Kerbfestigkeit.
Dauernde Belastung durch Wasser
Eine besondere Herausforderung für den Dichtstoff stellt andauernde starke Wasserbelastung dar. Die Fungizide im Dichtstoff müssen hier der Auswaschung trotzen. Ganz besonders geeignet als Fungizid bei hoher Dauernassbelastung ist ionisches Silber, wie es in der OTTO Fung itect Silber-Technologie zu finden ist.
Als Heimwerker fehlen oft Professionelle Geräte um den Naturstein richtig zu reinigen. Eine tägliche Reinigung von Naturstein kann auch ganz einfach als Heimwerker durchgeführt werden. Zu beachten ist:
Zur Verwendung dosiert man das Naturstein Reinigungsmittel nach Vorgabe und nimmt einen leicht feuchten Wischer. Im Kreuzverfahren den Naturstein so lange reinigen bis er Gründlich sauber ist. Danach mit einem feuchten fusselfreiem Lappen und klarem Wasser den Boden reinigen.