Besonders in den angenehm warmen Sommermonaten ist für viele Hausbesitzer die Terrasse der schönste Flecken. Naturgemäß liegt diese aber im Freien und ist damit allen möglichen Witterungseinflüssen wie extremer Hitze, Kälte, Schnee und Regen ausgesetzt.
Es können dadurch zahlreiche Schäden an der Terrasse entstehen, die vermieden werden sollten. Wie? Indem Sie Ihre Terrasse abdichten. Insbesondere eindringende Feuchtigkeit bekämpfen Sie mit Hilfe einer Terrassenabdichtung.
Das Abdichten der Terrasse kann ein geübter Heimwerker bedenkenlos selbst erledigen. Sie benötigen nur das richtige Material.
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Frostschaden des Terassenbelags durch eindringende Feuchtigkeit. |
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Gelingt Regenwasser oder Kondenswasser aufgrund starker Temperaturunterschiede unter die Fliesen auf der Terrasse, kann es sich dort sammeln und begünstigt die Ausbreitung von Schimmelpilzen. Das Abdichten der Terrasse schafft Abhilfe. |
Der Untergrund sollte fett,öl, trocken und von losen Partikeln sein.
Klassischer Terrassen Aufbau:
Zunächst wird für einen ebenen und sauberen Untergrund gesorgt. Auf diesen wird die zuvor angerührte Dichtmasse gleichmäßig aufgetragen. Verwenden Sie dazu am besten eine Kelle.
Achten sie darauf, dass Sie insbesondere an Stellen, wo viel Wasser hingelangen kann, sehr gewissenhaft arbeiten. Dort ist die Gefahr der Schimmelbildung am größten.
Nachdem Sie dafür gesorgt haben, dass die Bodenfläche abgedichtet ist und ein Terassenbelag wie Fliesen oder Natursteine verlegt sind, kümmern Sie sich um eine weitere wichtige Stelle Ihrer Terrasse, die beim Terrasse abdichten besonderes Augenmerk erfordert.
Die Anschlussfuge bildet die Bindestelle zwischen Terrasse und Hauswand oder Gartenmauer. Der Terassenbelag und die Hauswand reagieren unterschiedlich auf Temperaturen und Feuchtigkeit, so dass unterschiedliche Bauteilbewegungen entstehen können zwischen der Hauswand und dem Terassenboden, bei einer nicht ausreichenden Abdichtung kann dort Wasser eindringen.
Die Dehnungsfuge ist eine Bewegungsfuge die in Fachkreisen auch Dilatationsfuge (lat. ausdehnen) genant wird soll durch Ihre Dehnfähigkeit das Ausdehnen und Zusammenziehen von Bauteilen auffangen. Empfohlen ist alle 4m² eine dauerelastischefuge zwischen dem Terassenbelag einzubauen.
Eine weitere Maßnahme, die mit dem Abdichten der Terrasse einhergeht, ist das Einbringen eines Terrassenablaufes. Dieser verhindert, dass sich stehendes Wasser sammeln kann, welches ansonsten gefrieren könnte und erhebliche Schäden anrichten würde.
Um lange Freude an Ihrer Terrasse zu haben, ist es wichtig, diese Rinne regelmäßig zu säubern. So vermeiden Sie Verstopfungen.
Im Idealfall sollten Sie vor dem Abdichten Ihrer Terrasse bereits dafür sorgen, dass die Terrasse ein leichtes Gefälle aufweist, sodass Niederschlag automatisch abgeleitet wird.
