Mineralische Untergründe wie Beton, Estrich, Putz, Mauerwerk, Bodenflächen mit festhaftenden Altbeschichtungen müssen trocken, sauber und tragfähig sowie frei von trennenden Substanzen sein wie Gummi, Staub, Öle usw. Untergründe müssen gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt sein. Restfeuchte bei Beton und Zementestrich max. 4%. Tragfähige, matte, schwach saugende Altbeschichten gründlich rei-nigen, Verträglichkeit prüfen durch Probeanstrich. Nicht tragfähige Altbeschichtungen entfernen, den Untergrund fachgerecht vorbehandeln. Neue Putze, Beton- und Estrichflächen sowie Nachputzstellen müs-sen mindestens 28 Tage abgebunden sein, Restfeuchte max. 4 %.
Verbrauch Bodenbeschichtung:
Ca. 180 – 220 g/m², je nach Beschaffenheit des Untergrundes.
Für die exakte Kalkulation bietet ein Probeanstrich die beste Gewähr.
Verarbeitung:
Materialzubereitung: 4 Gewichtsteile Stammlack und 1 Gewichtsteil Härter (in Verpackungseinheiten vorgegeben). Mit langsam laufendem Rührwerk (max.300- 400 U/Min) intensiv mischen (ca. 2-3 Min.), bis ein schlierenfreier, gleichmäßiger Farbton entsteht. Erst danach die Mischung mit der entsprechenden Menge Wasser verdünnen (bis max. 25%). Nach dem Mischen die fertige Mischung in ein sauberes Gefäß umtopfen und nochmals gut aufrühren. Nur absolut 100% homogene Mischung beider Komponenten im richtigen Mischungsverhältnis ergeben einwandfreie Filmeigenschaften.
Topfzeit: Gemischtes Material ist bei +20°C ca. 2 Std. verarbeitbar, bei höheren Temperaturen entsprechend kürzer. Das Ende der Tropfzeit ist durch Viskositätsanstieg erkennbar. Dickflüssig gewordenes Material kann auch durch Zugabe von Wasser nicht wieder verwendungsfähig gemacht werden.
Grundanstrich mit EP-Bodensiegel, verdünnt mit ca. 15-25 % Was-ser. 2-3 Deckanstriche (je nach Belastung) mit EP-Bodensiegel, unverdünnt.