Ottoflex Dichtschlämme ist ein flexibler Dichtschlamm, Wasserdicht,dampfdiffusionsoffen,Frost- und alterungsbeständig im ausgehärteten Zustand. Ottoflex Dichtschlämme ist eine flexible Verbundabdichtung die Rissüberbrückend ist und auch Rissfrei aushärtet.


Ottoflex Dichtschlämme
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TDS Dichtungsschlämme - pdf
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Ottoflex Dichtschlämme

Produktinfo:

  • Einkomponentige flexible Verbundabdichtung
  • Rissüberbrückend
  • Sehr gut verarbeitbar
  • Rissfreie Aushärtung
  • Wasserdicht und dampfdiffusionsoffen im ausgehärteten Zustand
  • Frost- und alterungsbeständig im ausgehärteten Zustand
  • Für die Anwendung im Innen- und Außenbereich
  • Geprüft nach neuesten Prüfgrundsätzen zur Erteilung eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (ABP) im Verbund mit keramischen Belägen von Februar 2008

 

Anwendungsgebiete:

  • Flexible Verbundabdichtung unter keramischen Belägen auf Balkonen und Terrassen mit einem Gefälle > 1 %
  • Flexible Verbundabdichtung unter keramischen Belägen in Feuchträumen, Nassräumen und Dampfsaunen
  • Als Bauwerksabdichtung an Kelleraußenwänden und Stützmauern
  • Zum Abdichten von Schwimmbecken und Wasserbehältern aus massiver Bauweise. Freigegeben bis zu 4 m Wassertiefe entsprechend den aktuellen Prüfgrundsätzen
  • Geeignet für Untergründe mit ausreichender Festigkeit wie Estrich, Heizestrich, Beton, Mauerwerk, Porenbeton und Putz der Mörtelgruppe II und III
  • In stark nass beanspruchten Bereichen entsprechend den Beanspruchungsklassen A1, A2 und B der Bauregelliste
  • Nur für Abdichtung von der Positivseite her einzusetzen

 

Normen und Prüfungen:  

  • Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis Abdichtung im Verbund mit Fliesen und Plattenbelägen
  • Erfüllt die Beanspruchungsklassen A1, A2 und B nach abP
  • Erfüllt die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen 0, A01, A02 und B0 nach ZDB-Merkblatt

 

Vorbereitung des Untergrundes:

Der Untergrund muss fest, tragfähig, saugfähig und weitgehend eben sein. Verschmutzungen von Öl, Fett oder anderen Trennmitteln sind zu entfernen. Kiesnester und Lunker sowie Unebenheiten, die größer sind als nach DIN 18202 zulässig, sind auszugleichen mit einer geeigneten Betonspachtel. Untergrund vor dem Aufbringen der Dichtschlämme gut vornässen. Die Oberfläche soll matt feucht sein. Die Restfeuchte darf folgende Werte nicht überschreiten:

Zementestrich: 2,0 %
Anhydritestrich: 0,5 %
Anhydritestrich beheizt: 0,3 %

Verarbeitung:


Um eine Klumpenbildung beim Anrühren zu vermeiden, empfiehlt es sich ca. 2/3 der zur gewünschten Konsistenz benötigten Wassermenge vorzulegen und mit einem geeigneten Korbrührer und einer Korbmaschine mit ca. 600 U/min anzumischen. Nach dem Aufschließen des Materials wird die restliche Wassermenge zugegeben. Nach einer Mischzeit von ca. 3 Min. kurz reifen lassen und nochmals durchmischen. Das angemischte Material innerhalb einer Stunde verarbeiten. Bereits angesteiftes Material darf nicht durch Wasser wieder verarbeitungsfähig gemacht werden. Dichtungsschlämme mit einer festen Bürste, Glättkelle oder einem geeigneten Spritzgerät in 2 bis 3 Arbeitsgängen satt und gleichmäßig auftragen. Die Auftragsstärke darf maximal 5 mm betragen. Bei der Verlegung von Fliesen und Platten im Dickbettverfahren ist folgendes Vorgehen zu befolgen: Nach dem Aufbringen der Dichtungsschlämme wird in die zweite Lage, in das frische Material, ein Spritzbewurf aufgebracht. Nach dem Erhärten des Spritzbewurfes können anschließend Fliesen im Dickbettverfahren verlegt werden.


Folgearbeiten:

Die frische Abdichtung ist mindestens 3 Tage vor direkter Sonneneinstrahlung, zu raschem Wasserentzug, extremer Wärmeeinwirkung, Zugluft, Frost und Regen zu schützen. Nach ca. 24 h können keramische Beläge mit handelsüblichen, lösemittelfreien Fliesenklebern im Dünnbettverfahren verlegt werden. Bei Arbeiten im Außenbereich muss der keramische Belag hohlraumfrei verlegt werden. Die Dichtschlämme muss vor der Anbringung von Schutzschichten bzw. vor dem Anfüllen des Erdreichs vollständig durchgetrocknet sein (1-3 Tage, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit). Beim Anfüllmaterial ist darauf zu achten, dass kein wasserbindender Boden an die Abdichtungsfläche stößt. Bei dieser Art der Bodenbeschaffenheit einen ca. 50 cm breiten Bereich vor der Abdichtung mit wasserdurchlässigem Füllmaterial lagenweise einbringen. Die Beschichtung muss vor dem Anfüllen ausreichend abgebunden haben (7 Tage) und ausreichend geschützt sein (gipsfreier Kellenputz, Schutzplatten o.ä.). Punkt- oder linienförmige Lasten sind unbedingt zu vermeiden. Werkzeug und veschmutzte Stellen sofort nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen. Wegen der Vielzahl möglicher Einflüsse bei der Verarbeitung und der Anwendung ist vom Verarbeiter stets eine Probeverarbeitung und -anwendung vorzunehmen. Das konkrete Aufbrauchdatum ist dem Gebindeaufdruck zu entnehmen und zu beachten.

Lieferform:

20kg Sack  

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